Glückwunsch zur exzellenten Platzierung des weltweit grössten Ingenieurwettbewerbs

Projekt des Monats September 2018

Das Team der ETH Zürich hat dieses Jahr die Formula Student erneut mit einem selbst konstruierten und gefertigten Rennwagen bewältigt und kämpfte sich durch vier hervorragende Einzelergebnisse an die Spitze des weltweit grössten Wettbewerbs für Ingenieure:

  • 1. Platz, Assen, Holland, 09. bis 12. Juli
  • 5. Platz, Spielberg, Österreich, 29 Juli bis 2. August (bei Regen)
  • 1. Platz, Hockenheim, Deutschland, 6. bis 12. August
  • 7. Platz, Circuit de Catalunya, Spanien, 23. bis 26. August

Im Zuge des Wettbewerbs wurden nicht nur die besten Techniken der selbstgebauten Rennboliden bewertet, sondern auch das Engineering Design sowie das Businesskonzept flossen in die Bewertung mit ein. An allen Events hat das ETH-Team den ersten Platz in der Kategorie „Engineering Design“ gewonnen. Somit wurde das Engineering der ETH zum besten von allen gekürt.

Die Formula Student findet jedes Jahr in verschiedenen Städten der Welt statt, wobei dieses Jahr mehr als 600 Teams unterschiedlicher Universitäten miteinander konkurrierten.

Mit einem Beschleunigungswert von 1.9 Sekunden für 0-100 km/h werden von allen Bauteilen Höchstleistungen abverlangt. Um dies sicher zustellen, durften wir für die ETH in der Aufbauphase der Rennfahrzeuge „gotthard“ und „eiger“ eine besondere Verbindung aus Kupfer und Aluminium schweissen.

Diese Kombination wirft in der Praxis fügetechnische Fragen auf, da sich Aluminium und Kupfer nicht ohne weiteres miteinander verschweissen lässt. Artverschiedene Metalle wie Kupfer und Aluminium bilden aus der Schmelze intermetallische Phasen, welche die Verbindung glasbrüchig erscheinen lässt. Folglich wird in der Fachwelt diese Werkstoffkombination als nicht schweissgeeignet deklariert. Die Aufgabe eine rissarme Verbindung herzustellen, wurde dadurch gelöst, indem sich die Schweissnaht durch einen Schichtverbund (Aluminium-/ Kupferschicht und Aluminiumelement) erstreckt. Darüber hinaus wurde die Zusammensetzung der Schmelze beim Elektronenstrahlschweissen durch eine exakte Strahlpositionierung mit einer ausgeklügelten Steuerung perfektioniert.

Die ETH - Mannschaft war, ist und wird etwas Besonderes bleiben. Herzliche Gratulation zu diesen erfreulichen Erfolgen!

Der Rennwagen «grimsel» von 2014 hat ein Beschleunigungs-Weltrekord für Elektroautos aufgestellt und innerhalb von weniger als 30 Metern diese Höchstleistung erbracht. Siehe: AMZ - World Record! 0-100kph in 1.513 seconds

Die SwissBeam AG ist ein Unternehmen, welches sich auf dem Gebiet
des Elektronenstrahlschweissens spezialisiert hat und dabei auf einen
Erfahrungsschatz von über 40 Jahren zurückgreift.

Swissbeam Zentrale

SwissBeam AG
Grossmattrain 3
8964 Rudolfstetten

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